Wenn der Stoffwechsel scheinbar nicht mitspielt
Wer trotz einer Diät kein Gewicht verliert, fortwährend kalte Hände hat und sich müde fühlt, denkt oft an ein rätselhaftes Problem mit dem Stoffwechsel. In Onlineforen fällt dann häufig der Ausdruck „eingeschlafenen Stoffwechsel“: Gemeint ist ein innerer Schalter, der angeblich auf „Aus“ steht. Aus medizinischer Sicht trifft das nicht zu. Dennoch gibt es tatsächliche und messbare körperliche Anpassungen, die solche Symptome erklären können. Einige davon lassen sich selbst beeinflussen.
Was der Stoffwechsel wirklich ist – und was nicht
Der „Stoffwechsel“ ist kein Mechanismus, der sich beliebig an- oder abschalten lässt. Er umfasst sämtliche biochemischen Abläufe, die den Körper am Leben erhalten. Würde er tatsächlich zum Stillstand kommen, wäre das tödlich. Verändern kann sich jedoch durchaus, wie viel Energie der Körper täglich verbraucht.
Die Bestandteile des täglichen Energieverbrauchs
Der tägliche Energiebedarf besteht grob aus drei Komponenten:
- Grundumsatz: Rund 60–70 % der täglichen Energie werden für Atmung, Herzschlag und die Arbeit der Organe im Ruhezustand benötigt.
- Verdauungseffekt der Nahrung:
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