Wenn der Sommer näher rückt und Bikinis sowie Badeanzüge bald wieder aus dem Schrank geholt werden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, einige Pflegeroutinen zu beginnen, um sich am Strand oder im Schwimmbad wohlzufühlen.
Cellulite betrifft Frauen unabhängig vom Alter. Auch wenn sie oft hartnäckig bleibt und für die Selbstakzeptanz vieler Frauen zunehmend weniger entscheidend ist, können kleine Massnahmen dazu beitragen, ihr Erscheinungsbild zu mindern. Zunächst lohnt es sich jedoch, die verschiedenen Arten von Cellulite zu kennen. Wer sie erkennt, kann gezielter dagegen vorgehen.
Was ist Cellulite?
Cellulite entsteht in der Unterhaut, der tiefsten Hautschicht. Dort befinden sich die Adipozyten, also jene Zellen, die Fett speichern. Vermehren und vergrössern sich diese Zellen, drücken sie gegen die übrigen Hautschichten – der bekannte Orangenhaut-Effekt wird sichtbar.
Die drei Arten von Cellulite
Da Cellulite nicht immer gleich ausgeprägt ist, wird üblicherweise zwischen drei Formen unterschieden. Ödematöse Cellulite tritt vor allem an den Beinen auf und geht mit schlaffem Gewebe einher. Wegen hormoneller Veränderungen kommt sie häufiger bei Jugendlichen vor.
Weiche Cellulite entwickelt sich häufig infolge von Bewegungsmangel. Sie kann als Folge von Jo-Jo-Diäten auftreten: Menschen, die früher Sport trieben und später einen sitzenderen Lebensstil führen, nehmen dabei rasch zu und wieder ab.
Harte Cellulite zeigt sich meist durch schmerzhafte Knötchen und faseriges Gewebe, das nur schwer abzubauen ist. Eine schlechte Durchblutung, eine unausgewogene Ernährung, hormonelle Probleme, genetische Faktoren, fehlende Bewegung und das Älterwerden können dieses Problem begünstigen.
Wie lässt sich diese Erkrankung bekämpfen?
Anticellulite-Cremes können eine sinnvolle Wahl sein. Ebenso kann es helfen, regelmässig kaltes Wasser von den Knöcheln bis zur Leistengegend über die Beine fliessen zu lassen.
Auch die Kleidung beeinflusst, wie stark die Unebenheiten an den Beinen sichtbar sind. Vermeiden Sie daher sehr enge Kleidung und zu knapp sitzende Schuhe: Sie üben Druck auf den Körper aus und erschweren die Durchblutung, was die Entstehung von Cellulite fördern kann.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls wesentlich bei der Behandlung dieser Erkrankung. Trinken Sie viel Wasser und greifen Sie zu wasserreichen Lebensmitteln wie Gurken, Wassermelonen und Brokkoli.
Achten Sie zudem auf Ihren Blutzuckerspiegel. Sehr hohe Werte fördern die Einlagerung von Fett. Lebensmittel wie Fisch oder Geflügel können dazu beitragen, dass Sie länger satt bleiben, die Verdauung verlangsamen und Insulin freisetzen.
Vitamin C spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da Kollagen der Haut Festigkeit verleiht. Essen Sie Orangen, Grapefruits und andere vitamin-C-reiche Lebensmittel, denn sie unterstützen die Kollagensynthese in der Haut.
Kombinieren Sie diese Massnahmen mit regelmässiger Bewegung an drei bis fünf Tagen pro Woche. Rauchen, Alkoholkonsum, Erfrischungsgetränke und übermässigen Kaffeekonsum sollten Sie konsequent aufgeben oder zumindest einschränken.
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